Owen Rogers
Während Jacob wirklich herzlich über seinen neuen Freund lachte als dieser weg lief, hatte Owen... eigentlich gar nichts zu lachen.
,,Was soll das heißen, er ist schon hier?! Wieso werde ich darüber nicht informiert?" -,,N-Nun ich wusste nicht-" - ,,Ich habe gestern Abend Mister Kornred extra gesagt das er ihnen bescheid geben soll, dass ich informiert wäre sobald Mister Doyle da ist! Er muss mir noch wichtige Dokumente zukommen lassen!"-,,D-Das wusste ich nicht?! Ich-" - ,,*seufz* Ist... schon okey. Ich hätte es einfach gleich ihnen sagen sollen, Entschuldigen sie mich bitte." Und mit den Worten machte sich Owen eigentlich los um Oliver zu suchen, definitiv nicht ahnend das er das... nicht musste.
Als dieser ihn umrannte und Owen nur mit einem ,,Humpf-?!" Ihn auffing merkte er noch gar nicht, dass es sich um den jungen Mann handelte. Das merkte er eben erst, als dieser sprach und Owen irritiert zu den unverkenntlichen roten Haaren sah. "A-Ahhhhhh~! N-Nicht schon schon wieder- T-Tut mir Leid, ich- Ich habs eilig!!" - ,,Mister Doyle-!" Ja er rief ihm noch nach und anscheinend merkte er DANN auch, WEN er da umgerannt hatte. Und ja Owen... wäre beinahe in sein normales schema gekommen, in dem er eben mit der Person schimpfte die so unverantwortlich in den Gängen rannte, aber...
"O-Owen-! Dich hab ich gesucht!! Ich- Hai! Also- G-Guten Morgen, ich- Ich wollte dir eigentlich schon früher 'Hai' sagen, aber-aber der Empfang meinte, ich darf nicht hoch zu dir und- Hai.........." - ,,.... Hey." Aber es... ging... nicht. Wegen diesen großen Augen, die ihn so erwartungsvoll, aufgeregt und glücklich ansahen. Wegen diesen roten Haaren, die durch den Zusammenprall viel verwuschelter waren als so schon. Wegen... eigentlich viel zu viel wenn er ehrlich war... -"Ich hab dich im Fenster gesehen, ich- Ufff, du bist ja.. j-ja immer noch.. verspannt, ich- Ü-Überhaupt, du sahst auch fast schon genervt aus, ist alles okay?!"- ,,Mhm.. Ich komme nicht wirklich dazu mich zu entspannen, wenn ich damit rechnen muss auf dem Gang umgerannt zu werden." Ein wenig streng hob er dabei eine Augenbraue, nahm die Hände des Jungen Mannes in seine um sie von seinen Schultern zu entfernen, ihre Hände aber auch gleich lösend als das passiert war.
,,Haben wir nicht gestern erst über mannieren gesprochen? Mhm? Sie sollten wirklich nicht in den Gängen rennen, Mister Doyle, was wenn sie jemanden umerannt hätten der-... der... W-Was ist denn hier los?" Und ja, Owen war recht schnell abgelenkt, als auf einmal eine Bedienstete mit einem Wischmop und anderen Putzutensilien eben in Owens Richtung kam. ,,Oh, nun ich.. wurde informiert das es einen Zwischenfall auf dem 4. Gang gab, als Miss Trancy das Essen für die Geschwister Windsor hoch bringen wollte. Sie wurde wohl angerempelt und hat das Tablet aus den Händen verloren." Und Owen... sah dann nur auf Oliver. Er hob eine Augenbraue, nach dem Motto 'Weißt du was darüber?!' Und schon der Blick des Jungen Mannes reichte eigentlich. Mit einem Seufzen winkte er die junge Frau nur weg, nahm die Putzsachen selbst in seine Hände. ,,Gehen sie bitte ihren Pflichten nach und kümmern sie sich 1. Darum das die Brüder Windsor informiert werden, dass das Frühstück sich verspätet und 2. Sorgen Sie dafür das es schnellstens zu ihnen gebracht wird. Ich schicke Miss Trancy auch gleich zurück in die Küche, ich kümmere mich um das Chaos." Und die junge Frau dachte natürlich nicht daran Owen zu widersprechen, als sie nur mit einem Knicks schnell sich auf den Weg zu Caleb und Faelen machte, während Owen eben weiter lief. ,,Ich habe es gerade noch sagen wollen..." Murmelte er seufzend und lief eben einfach zum Ort des Unglücks, wenn er ehrlich war gar nicht wirklich darauf achten ob Oliver ihm folgte, einfach weil eben DAS gerade wichtiger war.
,,M-Mister Rogers?! I-I-Ich-" - ,,Sie müssen sich nicht entschuldigen, bitte... Gehen sie in die Küche und bereiten sie das Essen erneut vor. Ich kümmere mich um alles." -,,J-Ja, Sir!" Owen hatte die Verantwortung für Oliver übernommen... und damit würde er sich eben auch um das Chaos kümmern das er hinterließ. So war nunmal die Abmachung, auch wenn er definitiv mit diesem nochmal ein ernstes Wort reden musste weil... das eben so wirklich nicht ging.

