"Wir haben uns... überall berührt... Ich hab in meinem Traum nicht viel gesehen, vermutlich weil ich ja nicht wusste wie du... ohne Sachen aussiehst.. aber ich kann mich daran erinnern wie du sagtest ich soll dich weiter berühren. Mehr berühren. Fester. Und wie du nicht genug von unseren Küssen bekommen konntest. Aber damit... Du mich auch auch berühren kannst... sollte ich das hier ausziehen, mhm?~" - "D-Du musst-.. n..... ni...." BADUMM-BADUMM-BADUMM
Er fühlte sich wie ein offenes Buch. So wie er sich ertappt fühlte dabei, wie schwer und nervös er bei Seans Worten schluckte - genauso ertappt fühlte er sich dabei, wie er versuchte Sean.. zu sagen.. dass er nicht.. naja- 'sich ausziehen musste' und es nicht einmal zu Ende aussprach, weil seine Augen viel zu bereitwillig und angetan sofort hinunter gingen und er beinahe versuchte sich ein mentales Foto von dem Anblick zu drucken, weil-.. W-Würde das hier JE wieder passieren?!.. Er wusste ja nicht, wie überzeugt Sean schon von ihnen war. Gabriel selbst.. wusste noch nicht, ob das hier eine einmalige Sache war.. ob es besser eine sein SOLLTE.. ob sie sich gerade in eine 'Zweck-Bindung' flüchteten oder ob Sean wirklich.. etwas an ihm lag- und er wollte es auch gar nicht wissen. Er traute sich gar nicht sich damit auseinander zu setzen, er- W-Wie sollte er sich denn trauen seinem Sohn zu sagen, dass er dessen leiblichen Vater so begehrte, wie er es gerade auslebte?! Vor allem während.. während er heuchlerisch selbst ihm versucht hatte.. einen anderen jungen Mann auszureden..?
Deshalb sagte er nichts, beobachtete Sean und hatte eine Hand schon bereit um im Fall der Fälle den Arm seiner gebrochenen Hand zu stützen- Sie hatten wirklich nicht die beste Position für den verletzten Mann. Aber eine.. sehr.. erregende....... Oh Gott-
"A-Ah-..!.. S.... S.. Sean... S-Sean, d-du m-musst ni-H-Hah~ Hn-!" - "H-Haaaah~"
Als Gabriel sich selbst wieder errötet den Mund zuhielt, fühlte er sich, als wäre er auf der perfekten Schwelle zwischen Scham und Lust. Und dass.. SEAN.. selbst so aufgeregt war.. d-davon dass er GABRIEL berührte...?.. Natürlich fühlte er sich begehrt.. Natürlich fühlte er sich nur noch erregter, gar nicht wissend, wo ihm der Kopf stand, als er leise in seine Hand keuchte im Versuch sich zurück zu halten, aber es wohl wirklich kaum konnte, so wie Seans Lippen anfingen ihn zu verwöhnen, so wie die Hand. So wie er Seans Verhärtung an seinem Bein spürte, wie sie beide sich kaum etwas darin nahmen, wie sie sich wünschten intim zu sein. Und als Sean zu ihm wieder aufsah und ihn komplimentierte, da war Gabriels weißer Handschuh schon nass von seinem eigenen Speichel, der mit jedem leisen Keuchen dort hinein floss und wow- Es war VIEL Keuchen. Viel Hitze. Er-.. Er wurde.. wahnsinnig..
"H-Hah~~.. S-Sean..~.. S-H-H-Hah-! W-W-W-Wart-" - "Hier... haben wir uns... unglaublich intensiv berührt in meinem Traum... wir haben so viel mehr getan aber... Gott ich bin... gerade so glücklich... ich will auch dich glücklich machen Gabriel..." BADUMM-BADUMM-BADUMM-BADUMM "H-Hah-Nh..!~.. S-.. S-Sean..~~.."
Seine Lippen waren überall, und je näher er an sein Ohr kam und je weniger der bebende Mann mit dem hellen Haar an sich halten konnte mit seinem pulsierenden Glied, desto mehr verlor er offensichtlich das Bewusstsein darüber, wo Seans Hand hinglitt. Bis sie.. über seine nackte Haut glitt. Bis sie Gabriels zitternden Körper nur mehr erbeben ließ und ihn verlegen und erregt etwas nach Luft schnappen ließ, weil er sie beinahe anhalten musste um nicht lauter zu stöhnen, was definitiv nicht.. unentdeckt blieb. Denn gerade löste er seine feuchte behandschuhte Hand etwas von seinen Lippen in Erwartung eines Kusses, der sein Stöhnen zurückhalten würde..
"Mach diese... schönen Töne... nochmal... nur für mich, Gabriel...."
Dieser Tag.. war verrückt. Gestern noch hatten sie sich so schwer getan sich in einer Umarmung lösen und jetzt waren die intimsten Stellen von Gabriels Körper entblößt und erregt. Jetzt waren seine Augen feucht vor Scham und Spannung, und doch voller Erregung. Jetzt war sein Gesicht rot und doch wandte er es nicht ab.
Jetzt... sah Gabriel verlegen an ihnen hinunter. An Seans Brust und.. weiter runter.. wie.. wie seine Hand.. ihn verwöhnte.. wie dieses kleine Bisschen Speichel an seiner Brust leicht zur Seite runterlief. Wie Seans Augen keine Sekunde den Blick von ihm ließen und dessen Erregung sich an ihm rieb, als wäre er der Einzige, der ihm gerade Erlösung schenken könnte. War er selbst jemals.. so.. erregt gewesen..?.. E-Er hatte Lorelei geliebt, keine Frage! Über alles. Über alles auf der ganzen weiten Welt. Aber er erinnerte sich nicht daran, dass er jemals so sehr in dieser Hitze ertrunken war, wie er es jetzt bei Sean tat.. Dass er solche Dinge sagte.. oder dass er wirklich.. langsam.. versuchte seine Lippen etwas zu lockern um.. Sean zu geben, was er wollte. Selbst mit den Händen hinunter an Seans Brust fahren, was.. seltsam war. Nichts an ihm könnte ihn jemals an eine Frau erinnern und doch zuckte es deutlich in Seans Hand als Gabriel diese markante Brust hinunter fuhr. Diese Bauchmuskeln. Und letztlich diesen eng spannenden Reißverschluss an Seans Hose, den er langsam.. öffnete..
"H-Hah..~ H-Hah~Hnnh~ S-Sean..~.. S-Sean~.. Sean~! H-Hah~ N-Nur~.. N-Nur~......... f...... f-für... f-für dich....~~.. H-Hahhh~..", keuchte er ihm entgegen und half seiner untrainierten Hand beim Verwöhnen offen damit, dass Gabriel sich mit der Hüfte mehr und mehr ihm entgegen bewegte, während seine eigenen Hände beinahe ungeduldig ein Mal quer von unten nach oben über Seans harten Schritt fuhren, bevor er seinen Hosenbund samt Bund der Unterhose griff um sie zusammen hinunter zu ziehen. Nur weit genug, damit dessen Erregung ihm entgegen springen konnte und... Gabriel nicht nur 'beinahe' etwas sabberte bei all dem, was passierte.
"A-Ah~~.. S-Sean..~~..."
Und er wollte.. ihn.. berühren. Er wollte ihn so sehr berühren, aber sein Blick auf seine Handschuhe.. hielt ihn.. wirklich noch ab. Sean wusste, wie.. wie er darunter aussah.. aber wie sollte sich.. das gut anfühlen? Rissige Hände.. Trockene Hände.. Das Gefühl von Haut, die sich abpellen wollte an.. an der intimsten Stelle von Seans Körper..?.. Und wie würde er sich fühlen.. wenn Gabriel.. ihn nur mit Handschuhen berührte?.. So sehr die Erregung zwischen ihnen Überhand gewann, er wollte.. ihn so.. nicht berühren. Weil er nicht daran glaubte, dass es schön sein konnte. Aber er wollte.. ihn auch spüren. Er wollte spüren, ob Sean dort unten genau so heiß war, wie er selbst. Und hierbei war im Kopf für den Arzt nur eine wirkliche Lösung:
Er schob keuchend etwas Seans Hand von seinem eigenen Glied weg, so sehr er auch.. mehr.. davon wollte.. Ihm mit einem leisen "..M-.. M-Mehr..~.. S-Sean..~~.." direkt signalisierend, dass es sicherlich NICHTS damit zu tun hatte, dass es ihm nicht gefiel oder ähnliches, denn.. Gabriels Hände legten sich an Seans Hüfte und führten sie langsam an seine eigene.. hackte seine Beine ein klein wenig gar in Seans ein und fing nun so an ihre nackten Glieder aneinander zu reiben, direkt wieder etwas aufseufzend auf der Suche nach einem guten und schönen Winkel für sie beide - mit seinen Händen natürlich 'nur' dafür.. auf Seans.. Hintern mit seinen Handschuhen fahrend.. N-Nur damit er ihn etwas stützten konnte. Nur damit er.. Sean fester an sich drücken konnte.. während seine Finger sich ein wenig.. an seinen Hintern.. krallten- G-Gott, er war so.. fest. N-Nicht nur sein Hintern!!... Sein gesamter.. Körper.. Es war so.. anders.. als mit einer Frau.. Als mit seiner Frau. Er wusste nicht, ob es sich deshalb vielleicht nicht nach 'Betrug' an Lorelei anfühlte, weil es etwas völlig anderes war und sich völlig anders anfühlte - oder ob die Hitze und Seans Name seine liebevolle Exfrau völlig verstummen ließ.
Oder gar... sie selbst.. im Himmel sich entschied aus seinem Kopf zu bleiben.. damit ihr ehemaliger Mann wieder etwas Glück fand. Und wenn es eben darin war, dass er sich fühlte, als wäre er wieder ein College-Student.
....Nicht weil er da sowas GETAN hatte!!.. Aber er hatte unweigerlich davon gehört, wie manche Studenten-WGs doch sehr offen darüber sprachen, dass sie solche Dinge.. zusammen taten. Sie sprachen zwar davon, wie sie einander befriedigten im Sinne von 'Es ist ja nicht anders, als würde ich Hand an MIR anlegen', aber.. naja. Es war eben kein Geheimnis, wenn nach der Collegezeit ein paar der Männer weiter zusammen wohnten, dass es definitiv nicht nur um 'Gefallen' gingen......
Aber auch wenn er bei solchen Dingen damals Außen vor gewesen war, stellte er sich vor, wie in einer anderen Welt.. vielleicht.. das hier.. hätte damals.. schon passieren können.... wenn auch nicht mit.. ihm..
"D-.. D-Du machst..~ H-Hah~~.. mich...... m-mich glücklich... Sean........ A-Ah~~.. Sag... h-hngh~... Sag so..... etwas.... wie.. wie dort..... nie.... n-nie.. wie..der...a-ahhh~~.. S-Sean~~.."
Und er hoffte einfach, dass.. Sean verstand, dass er das Krankenhaus meinte. Dass er vielleicht auch irgendwo verstand, dass er... ihm Angst gemacht hatte mit seinen Worten.
.........Angst, von denen sie beide nicht ahnten, was es triggern würde, aber nun- Hier waren sie. Und das alles heraus aus einem Schreck, der Gabriel klar machte, dass er nicht wollte, dass Sean.. wieder ging. Dass er sich endlich nicht mehr so alleine fühlte. Natürlich hatte er zumindest Kaden gehabt im Gegensatz zu Sean, aber ein Kind war.. etwas anderes als....... ein...... Partner...


