Ethan Morris
"Klingt aber nicht als wäre alles o-... key...." BADUMM "A-..!.."
Er.... verstummte. Völlig. Er hörte sich innerlich alles erklären und sich x mal entschuldigen, aber äußerlich schluckte er nur schwer und hockte da mit offen stehendem Mund, weil er so.. ü-überfordert war! Und dabei ging es erst einmal nur um den Wein, weil er auch irgendwie im Schock vergaß, dass er.. beinahe.. nackt war.. well- Aber als er sah, wie Ric seinen Blick abwendete?
"Entschuldige ich... dachte du bist angezogen..." - ".......OH-! O-Oh Gott, ich- N-Nein nein, es tut MIR Leid, ich-!"
Ohhhhh Gott, sein Herz raste so sehr vor Scham als er mit seinen Händen versuchte seinen Oberkörper abzudecken, es war... beinahe lächerlich, wie sehr er doch einen guten Eindruck vor ihm machen wollte. Und das WOLLTE er, also- V-Vor so einem Mann wollte er nicht der sein, der Wein verschüttet hatte?!?! Aber Richard..
"Dir geht es gut? Du hast dir nicht weh getan?" - "A-Ah-.. Uhm-... N-Nein, aber-... Richard, ich wollte nicht-" - "Mach dir keinen Kopf darum, geh am besten ins Schlafzimmer und zieh dich dort an. Ich föhne dir dann auch gleich die Haare, ja? Ich kümmere mich nur schnell hierum."
Er... war.. so.. ruhig. Total gelassen und keine Sekunde sauer, sondern nur.. besorgt, ob es ihm gut ging und.. und er meckerte nicht einmal wegen seinem Ungeschick. Er.. war..
"..s-so toll............", hauchte er beinahe als er ihm einen Moment nachstarrte, bevor er.. eben doch schnell ein zweites Handtuch griff und schnell Richtung Schlafzimmer lief, dort.. ERNEUT sich erwischend, wie er aufgeregt sich einfach das Handtuch etwas ins Gesicht drückte. E-Er war so schön und fürsorglich und gelassen und respektvoll- Von Tag zu Tag erkannte er es mehr und HEUTE, pff, traf es ihn wie einen TRUCK. Und auch als er sich langsam ein paar lockere Sacken zum Schlafen später angezogen hatte... erwischte er sich doch nach wie vor etwas errötet zu sein, als er zurück ging zu seinem Mitbewohner und.. sah.. wie er..
"Uh? Was..?" - "Das sind... alte Hausmittelchen die ich aufgeschnappt habe. Wir können ja wenigstens versuchen es zu retten, wenn nicht bezahl ich das. mach dir keine Sorgen darum. Wichtig ist das du dir nicht weh getan hast und-.. Oh-!" - "O-Oh nein, ich- I-Ich hab mir nicht weh getan, und ich sollte für das Handtu-.. Mh?" - "Du solltest nicht ohne Handtuch auf dem Kopf herumlaufen wenn deine Haare nass sind... auch wenn es hier warm ist, du könntest dich erkälten... na komm."
BADUMM-BADUMM
....ER... WAR SO FÜRSORGLICH! Er- G-Gott, Ethan wusste gar nicht, was er sagen sollte, als er sich einfach zum Sofa führen ließ und ihn anblinzelte stumm. Und... ehrlich gesagt auch direkt vergaß, dass er eigentlich wegen dem Bezahlen für das Handtuch Panik schieben wollte und gleichzeitig es nicht ihn alleine bezahlen lassen wollte, aber das war.. wie gesagt- schnell verstummt. Denn er holte wirklich... den Föhn.. und.. u-und Richard merkte sicher gar nicht, wie nervös Ethan ein wenig seine Finger in seine Knie krallte, als er so- E-Es war seltsam wenn SO EIN HÜBSCHER MANN sagte 'Lehn dich zurück und genieß es' und das nachdem er gerade quasi seinen Schritt im Gesicht gehabt hat-
"Oh.. ohh...~.." - "Ist es so okey?" - "Mhhhhm~~ Ja!.. Ja, du bist wirklich gut darin, hehehe..~"
Wie er durch sein Haar fuhr.. nur zu gerne richtete Ethan genießend seinen Kopf immer mehr und immer ein bisschen mehr wedelnd beinahe seinen Kopf zum Föhn ein klein wenig vor sich hin kichernd und doch seeehr deutlich seine Hände wieder entspannt von seinen Hosenbeinen lösend.
"Ahhh~.. Nh~ So gut~.. Du bist viel sanfter als mein Friseur, haha..! Wenn du irgendwann genug die Welt gerettet hast, kannst du immer noch das werden..~..", säuselte und.. JA, vielleicht STÖHNTE er auch ein wenig zu genüßlich seine Worte, aber er sollte genießen und TAT es, während er etwas zu ihm aufsah und.... viel.. viel zu sanft lächelte. Und ihm auch direkt sagte wieso:
"...Kenneth... ist ein Idiot... Keine Sekunde konnte ich glauben, was er über dich gesagt hat... Weißt du eigentlich.. wie fürsorglich du bist..? Und das zu jemanden wie mir, den....... den du.. kaum kennst...."
...Und der jetzt schon mit einem Ständer wegen ihm zu kämpfen hatte, weil er ihn unmessbar attraktiv fand-
"Ich kann mir kaum vorstellen, wie du wirklich jemanden hart anpackst...", sagte er leise aber.. sichtlich etwas hinunter zu seinem Hals sehend. Zu der Narbe, die gar nicht zu übersehen war. Ob sie.. ein Unfall war? Richard war so nett... er konnte ihn sich schlicht nicht vorstellen kämpfend. Streitend. War das seltsam?
"Auch wenn du... nicht so aussahst erst... Du wirkst wie jemand, mit dem man.. immer reden könnte... Nicht naiv, aber.. ich hab das Gefühl, du würdest immer zuhören bevor du wen verurteilst... bis du wirklich verstehst, was... überhaupt passiert war..."
Und auch wenn es so klang: Er dachte dabei nicht an Ken. Er dachte.. an sich selbst. Denn es wirkte immer komisch wenn irgendwie er in einem Flirt erwähnte, dass er 'vorgestraft' war.
...Vielleicht verpackte er es auch nur furchtbar ungeschickt um fair zu sein-
"Du bist... wirklich...... großartig.. Ich-... Ich meine, du bist....... das Beste... an dieser Situation... Ich-....... Ich bin.. b-bin froh.. jemanden... wie dich... kennenlernen zu dürfen.. wenn auch... die Umstände seltsam sind......"
.....Er sollte.. ihn nicht SO sanft ansehen. So rot werdend ansehen. Er-... Er ließ sich vielleicht etwas zu weit fallen. Lehnte sich zu weit aus dem Fenster und warf sich regelrecht hinunter um in seinen Armen zu landen, es war.. verrückt........ G-Gott, durfte er wirklich den anderen Freund seines Ex so toll finden, wie er es tat..?!.....
"Ahhhh~ Und ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal mich so entspannt gefühlt habe, der Föhn fühlt sich toll an, haha!~ Ah- Soll ich dich auch föhnen?? Wenn du duschen gehst, dann kann ich es erwidern, ich-.. Ich meine, ich hab noch nie wen geföhnt, aber ich gebe mir Mühe, ja?!"
Aber wollte das hier so so sehr. Ihm einfach näher kommen, ihn.. berühren..... und.. nicht mehr wirklich an Kenneth denken. Nicht heute Nacht...
...Auch wenn es Ken wahnsinnig machen wird, wenn er morgen erzählt, wie sein Mitbewohner ihn getröstet hat.

